Renato Rozic

Renato Rozic

/ > Renato [rɞːzitʃ] < /
Komponist, Jazz-Gitarrist, Arrangeur, J.S.Bach, W.A.Mozart und A.v.Webern Interpret

geboren in Zagreb ( Kroatien ), aufgewachsen mit Jazz-Musik

lebt in Köln / Deutschland

studierte Jazz-Gitarre, Improvisation, Klassische Musik und Komposition an der Musikhochschule in Köln

während seiner Kölner Studienzeit entwickelte er eine neue
„Modale Zwölfton Kompositionstechnik“

 

Atonale Hauptwerke

  • Quintett, op. 4
  • Konzert für 2 Violinen und Orchester, op.5
  • Variationen für Orchester, op. 7
  • Konzert für Oboe und Orchester, op. 12a
  • Lines & Structures Op. 33

 

widmet sich als Interpret ausschließlich den Werken J. S. Bachs, W. A. Mozarts und Anton von Weberns.

als Komponist und Jazzmusiker verwendet er barocke und klassische Formen wie Fugen, Kanones oder die Sonatenhauptsatzform mit dem Ziel einer Synthese von tonalem und erweitertem Tonmaterial

Tonale Hauptwerke

  • Sonate für Klavier C Major Op. 14
  • Ouvertüre G Major Op. 17
  • Quartett C minor Op. 20
  • Sinfonie d minor Op. 29
  • Suite “Black Music” Op. 30
  • Suite “White Music” Op. 31
  • Simple Facts Op. 32

 

als Initiator der „aesthetica nova“ leistete er Pionierarbeit auf dem Feld der Improvisationskunst in der Klassischen Musik und setzt sich weiterhin für ein neues Musikverständnis in der Klassischen Musik ein

seine Arbeiten polarisieren die Klassik-Szene immer wieder aufs Neue (aber auch die des Jazz): durch eine Lockerung des Notenmaterials (die zur Bachs und Mozarts Zeit üblich war), durch eine Verschmelzung verschiedener Stilrichtungen ( Klassik, Jazz, World Music) und durch eine gezielte Verwendung der Klangästhetik als Ausdrucksmittel für die Musik von Bach und Mozart

für sein Mozart-Projekt ( CD “renato rozic : mozart” – EMI / Virgin Classics ) entwarf er eine Konstruktion zur statischen Verankerung der Hi-End Gitarre und verbesserte dadurch die Bewegungsfreiheit des Musikers am Instrument, so dass ein sensibleres und virtuoseres Spiel möglich ist ( Abbild im Cover der CD „renato rozic : mozart“ )

” …ein musikalisches Vergnügen eigener Art“
–Deutsche Mozartgesellschaft

” …so verbindet er historisches Bewusstsein für den wahren Klang mit Crossover..“
–Frankfurter Allgemeine Zeitung

“… and I can only encourage you to deepen and broaden your obvious love of this music.“
–Murray Perahia

“..Ich finde es beeindruckend, wie Sie mit Ihrem modernen Instrument mit den Kompositionen von Bach umgehen. Ihre Interpretation ist überraschend und besonders…”
–Ton Koopman

nimmt mit seinem „ renato rozic consort “ an renommierten Klassik- und Jazz-Festivals teil ( Mozartfest Würzburg , Bachfest Leipzig, Köthener Bachfesttage, MDR Musiksommer, WDR Nachtmusik u.a.)
konzertierte in zahlreichen Konzertsälen wie Alte Oper Frankfurt, Philharmonie Zagreb u.a.
Mitwirkung an zahlreichen Rundfunkproduktionen (WDR, MDR, BR, HR, u.a.), darunter Hörfunksendungen und Live-Interviews ( SR, DLR, WDR, MDR, BR, Radio Bremen, etc.)

arbeitet als Solist und künstlerischer Leiter mit verschiedenen Orchestern im Bereich Jazz und Klassik

Aufführungen der Instrumentalkonzerte von Bach und Mozart wie z.B. Bachs Violinkonzert BWV 1041, Cembalo Konzert BWV 1056, Doppelkonzert BWV 1060 , Mozarts Konzert für Oboe KV 314, Klavier Konzert KV 414, Konzert für Violine KV 207 u.a.

Discographie:

“Renato Rozic: Mozart” – 1996 (EMI/Virgin Classics – 2000)
- klaviersonaten

“Renato Rozic: Bach” – 2006
- cellosuiten

“Renato Rozic: Jazz” – 2006
- eigene Werke und Jazz Standards

“Renato Rozic: Black & White” – 2012
- eigene Werke